Lübomir Dragov

 Lubomir-Dragov

Der Cellist Lübomir Dragov, gebiirtiger Bulgare, wurde bereits im Alter von 7 Jahren als Schüler in ein Intenat für musikalisch besonders begabte Kinder aufgenommen. Auf seine Ausbildung an der Musikhochschule Sofia folgten zwei Jahre bei dem rumänischen Cellisten R. Aldulescu, zwei weitere Jahre in Moskau am dortigen Konservatorium bei S. Knuschewizky, dem Gründer der weltbekannten, hervorragenden russischen Celloschule, und im Kammermusikunterricht bei keinen Geringeren als M. Rostropowitsch, Emil Gilels und David Oistrach. Er gewann sowohl Gold- als auch Silbermedaillen bei mehreren grossen intemationalen Wettbewerben, bei denen M. Rostropowitsch Juryvorsitzender war.

Dragov war Solocellist im Rundfunk- und Filmorchester in Ostberlin (1962-1966), dann Konzertmeister/Solocellist in mehreren Symphonie-Orchestem in Schweden (1966-1981) und zusätzlich Professor an zwei staatlichen schwedischen Musikhochschulen. Er gab Konzerte in vielen Ländem Europas, machte zahlreiche Rundfunk- und Femsehaufnahmen und leitete seit 1981 die Celloklasse am Erlanger Musikinstitut. Bis zum heutigen Tag kommen aus seiner Schule nicht weniger als 30 erste Preisträger des alljährlich stattfindenden Wettbewerbes "Jugend musiziert".

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